Sinnvoll? Social Media in der Arztpraxis
Die Gesundheitsbranche bleibt von dem Web 2.0-Boom, einem Internet zum Mitmachen nicht verschont. Unter CDC_Niebuell lässt beispielsweise der Zahnmediziner Dr. med. dent. Peter Boy Andresen aus Niebüll seine Twitter-Leser an dem täglichen Geschehen in der Privatpraxis teilhaben. Auch Dr. med. Kai v. Harbou informiert unter doctr über Neuigkeiten aus der kommunikativen Medizinwelt. Auch Stiftungen, Arzt-Bewertungsportale, Seniorenratgeber, Heilpraktiker, Krankenkassen und Kliniken geben Einblick in ihren Alltag. Ja, sogar die Ärzte-Zeitung hat einen eigenen Account. Sie alle vermitteln Transparenz, lassen Interessierte an ihrem „Leben“ teilhaben. Sie menscheln.
Wer gerade seine Patienten an dem aktiven Praxisgeschehen teilhaben lassen möchte, sollte sich schnellstens einen Twitter-Account zulegen oder neue Kontakte über XING knüpfen. Doch Vorsicht: Social-Media-Anwendungen sind zeitaufwendig. Zwar wird die Arztpraxis durch Social Media in den Focus der breiten Öffentlichkeit gedrängt, sie wird aber auch transparenter. Das erfordert von dem Arzt eine gewisse Gelassenheit, viel Engagement und Spaß am Umgang mit dem Internet.
Nicole Kuchenbecker
Kuchenbecker Kommunikation
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